04.06.2019

Netzwerkaufbau – so gehen Sie es an!

Wer war nicht schon einmal dankbar für eine helfende Hand, einen nützlichen Rat oder die Unterstützung in einem Projekt? Für die Assistenz ist ein funktionierendes Netzwerk elementar wichtig, da sie viel koordinieren und auch im Namen des Chefs delegieren muss. Heute gebe ich Ihnen ein paar Tipps an die Hand, wie Sie sich als Assistenz ein eigenes Netzwerk aufbauen.

Für die Neuen
Nehmen Sie es selbst in die Hand, falls Ihr Chef Sie nicht bei den Kollegen vorstellt. Beginnen Sie auf der grünen Wiese und klappern Sie alle Abteilungen in Ihrem Hause ab. Idealerweise verbinden Sie Ihre Stippvisite mit einer Geschäftstätigkeit und stellen sich „bei der Gelegenheit“ kurz vor.

Zeigen Sie Interesse
Wer macht was? Wer arbeitet für wen? Fragen Sie bei Ihren Kollegen direkt nach. Bei Abteilungen, die für den Verantwortungsbereich Ihres Chefs hoch relevant sind, lassen Sie sich am besten gleich auch ein paar Abläufe erklären. Auf diese Weise können Sie die Prozesse, die Sie dann betreffen, besser verstehen.

Nutzen Sie die Mittagspausen
Pausen bieten eine ideale Gelegenheit, um ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen. So lernen Sie gleich noch andere Seiten von Ihren Kollegen kennen, die auch förderlich für die Zusammenarbeit sein werden. Und wechseln Sie ruhig mal Ihre Essenspartner.

Regelmäßiger Assistenz-Jour-fixe
Gibt es auf Ihrer Ebene mehrere Assistenzen, dann sind regelmäßige Treffen sinnvoll. So kann beispielsweise zum Anfang einer Woche in einer »Montagsrunde« alles für die Woche Anstehende besprochen werden. Termine, Besuche, Herausforderungen, aber auch Vertretungen können hier thematisiert und geklärt werden. Somit »brennt nichts an« und auch Missverständnisse oder Probleme finden Gehör. Davon kann jeder nur profitieren und Sie sind alle auf dem neusten und vor allem gleichen Stand.

Ein Assistenz-Netzwerk
Haben Sie sehr viele Assistenzen im Hause bzw. in Ihrer Organisation, lege ich Ihnen ein eigenes Netzwerk ans Herz. Dies können Sie über ein gemeinsames Laufwerk, eine eigene Intranetseite oder kollaborative Tools wie zum Beispiel Microsoft OneNote steuern. Als Drehkreuze zwischen Chef und Kollegen können Sie Standards setzen und Prozesse vereinheitlichen.

Die Fühler nach draußen ausstrecken
Mit der Zeit finden Sie heraus, welches die für Sie wichtigen Kontakte im Außen sind. Auch hier empfiehlt sich der ein oder andere Small Talk, um die Beziehungsebene zu stärken. Und wenn Ihre Netzwerkpartner in der Nähe sind, wäre auch ein echtes Treffen dafür förderlich, um seinen Geschäftspartner besser kennen zu lernen.

Mit allen diesen Möglichkeiten machen Sie sich sichtbar, zeigen sich nahbar und bauen Arbeitsbeziehungen auf. Je größer Ihr Netzwerk ist, desto besser können Sie Informationen beschaffen, filtern, weitergeben und für Ihre Tätigkeit nutzen.

Damit machen Sie sich zu einem wichtigen Leistungsträger.

In diesem Sinne: erfolgreiches Netzwerken!

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