07.05.2019

Plötzlicher Chefwechsel!

Gründe für einen Chefwechsel gibt es viele. Ob Sie als Assistenz jemals den wahren Grund dafür erfahren, bleibt dahingestellt. Es hilft alles nichts ... Ihr Chef verschwindet plötzlich von der Bildfläche und jetzt heißt es für Sie: ruhig bleiben. Diese Tipps helfen Ihnen sicherlich dabei, Ihren gewohnten Überblick sowie eine professionelle Haltung zu bewahren.

  1. Die nächsten To-Dos strukturieren Auch wenn Sie jetzt am liebsten den Kopf in den Sand stecken würden – man braucht Sie jetzt mehr denn je. Also einmal tief durchatmen und fokussieren: Was steht als nächstes an? Welche Fragen müssen jetzt wie beantwortet und welche Aufgaben von wem erledigt werden?

  2. Wichtige Fragen an die Verantwortlichen Versichern Sie sich bei den Verantwortlichen, was nach draußen kommuniziert werden darf. Fragen Sie nach dem Umgang mit bereits geplanten Terminen, wer »seine« Unterschriften übernimmt und was nun direkt in die Wege geleitet werden muss. Auch Anrufern muss geholfen werden können. Solange es noch nicht spruchreif ist, entschuldigen Sie Ihren Chef und verbinden den Anrufer mit einem kompetenten Kollegen.

  3. Falls Sie dem Chef noch einmal begegnen Als seine rechte Hand werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit mit Ihrem Chef wieder in Kontakt kommen. Treten Sie ihm professionell gegenüber und bewahren die Haltung. Selbstverständlich dürfen Sie Ihr Mitgefühl zeigen und fragen, ob Sie noch etwas für ihn tun können.

  4. Sorgen Sie für sich nach diesem Tag So ein Schock muss erst einmal verarbeitet werden. Besonders in dieser Situation werden Ihre Loyalität, Verschwiegenheit und Professionalität auf den Prüfstand gestellt. Das schlaucht ungemein! So sollten Sie am Ende eines solchen Tages unbedingt etwas für sich tun. Treiben Sie Sport, suchen die Zerstreuung oder machen Sie einfach das, was Ihnen Spaß macht.

  5. »The day after« Gehen Sie wie üblich an Ihren Arbeitsplatz. Erledigen Sie alles, was noch zu tun ist. Vieles wissen schließlich nur Sie. Suchen Sie auch das Gespräch mit den Entscheidern. Zeigen Sie durch Ihr gut durchdachtes Handeln und Verhalten, dass Sie integer sind. Und offen für einen neuen Vorgesetzten. Und keine Angst: Sie fallen damit Ihrem »alten« Chef nicht in den Rücken. Sie machen lediglich einen professionellen Job und versuchen, Ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Viel Erfolg und viel Glück beim Reset! Lesen Sie hierzu auch meinen Blogartikel vom 17.04.2018 »Was tun, wenn der Chef geht?«.

zurück