16.05.2019

Presse | Wenn der Chef geht

Was tun, wenn der Chef geht? DIE MAC – Management Assistants’ Consultant – Marit Zenk mit dem 5-Punkte-Plan für die Assistenz

Der Chef geht. Oft ein Schock für die Assistenz. Sie könnte den Kopf in den Sand stecken, in Panik ausbrechen oder verzweifeln. „In diesem – auch für die Assistenz – hoch emotionalen Fall, sollte sie sich auf ihre drei Tugenden besinnen: Loyalität, Zuverlässigkeit und Professionalität“, rät DIE MAC Marit Zenk und gibt 5 Tipps, wie sich eine Assistenz am besten beim plötzlichen Verlust ihres Chefs verhält.

  1. Fokus Gegenwart: Erst einmal ganz bewusst ein paar Mal tief durchatmen, um die Anspannung herunterzufahren und Sauerstoff in alle Zellen zu bekommen. Das ermöglicht die Rückbesinnung und die nötige Konzentration: Was ist als Nächstes zu tun? Welche Fragen kommen auf und müssen beantwortet werden? Was muss von wem erledigt werden?

  2. Das Wording: Was nach außen kommuniziert werden darf, muss mit den Verantwortlichen abgesprochen werden. Ebenso wer die Themen und Unterschriften an seiner Stelle übernimmt. Gleiches gilt für Anrufer. Diese sollten – wie bei bisherigen Abwesenheiten des Chefs auch – souverän und verbindlich an kompetente Kollegen weiterverbunden werden.

  3. Die Haltung: Wenn die Assistenz mit ihrem Chef nochmals in Kontakt kommt, sollte sie die Haltung bewahren. Natürlich darf sie ihr Mitgefühl ausdrücken und ihm im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch noch den ein oder anderen Dienst erweisen.

  4. Der Ausgleich: Die Nachricht über den plötzlichen Chefwechsel sitzt tief. Die Assistenz sollte nach ihrem Arbeitstag der Enthüllung auf jeden Fall etwas für sich tun. Sport treiben, sich mit Freunden treffen, mit dem Partner spazieren gehen ... Bewegung, Gespräche und Ablenkung helfen bei der Verarbeitung.

  5. Fokus Zukunft: Am Tag danach sollte die Assistenz wie gewohnt an ihren Arbeitsplatz gehen und ganz offen das Gespräch mit den Entscheidern suchen. Damit zeigt sie, dass sie jeden Schritt wohl durchdacht macht und offen für einen neuen Vorgesetzten ist.

„Die Assistenz sollte sich nicht darum sorgen, ihrem alten Chef in den Rücken zu fallen. Sie verhält sich höchst professionell und versucht nur, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten“, schließt Zenk.

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